Modeschmuck – nicht nur ein schmückendes Zubehör
Ursprünglich diente der Schmuck dazu, einen bestimmten Status zu demonstrieren. So ganz vorbei sind diese Zeiten noch nicht, denn auch heute gibt es noch Frauen und Männer, die mit echtem Schmuck zeigen wollen, dass sie zu den „oberen Zehntausend“ gehören. Aber der Modeschmuck gibt heute jedem Menschen die Gelegenheit, sein Outfit mit passenden Schmuckstücken ergänzen zu können.
Dabei erfüllt der Modeschmuck nicht nur die Funktion, ein Ohr zu verschönern, ein schmales Handgelenk zu betonen oder einem schlichten Pulli optisch den letzten Schliff geben zu können. Dem Schmuck kommt immer auch eine psychologische Komponente zu. Die meisten Frauen, die Ketten und Ringe tragen, fühlen sich in der Öffentlichkeit sicherer. Sie treten selbstbewusster auf, als wenn sie ohne Schmuck unterwegs sind.
Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass sie mit Ketten aus bunten Strasssteinen die Aufmerksamkeit ihres Gegenübers auf bestimmte Körperregionen richten können. Damit kann ein hübsches Dekolleté betont werden oder man kann mit bestimmten Formen von Anhängern die Blickrichtung der Herren lenken. Dietlind Thornieporth stellt in ihrer perfekten Verführerin zum Beispiel die Behauptung auf, dass man als Frau mit Kettenanhängern mit einer nach unten spitz zulaufenden Form Flirtbereitschaft signalisieren kann.
Wer als Frau besonders breite und männlich wirkende Schultern hat, kann den Modeschmuck dazu nutzen, um mit einem netten und farbenfrohen Gürtel auf eine Bluse oder einem Top die schmale Taille zu betonen und dadurch die Weiblichkeit zu unterstreichen. Ein etwas zu kurz geratener Hals kann mit einer Kette mittlerer Länge optisch verlängert werden. Die Liste der kleinen Tricks, wie man mit Modeschmuck Körperformen betonen und mildern kann, ist ziemlich lang und der günstige Preis beim Modeschmuck gibt heute jedermann die Chance, sie nutzen zu können.